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 Reiseroute nach St. Petersburg 27.06.2008 (13:50 Uhr) Simon
Guten Tag miteinander

Wir planen eine Autoreise nach St. Petersburg im Juli-August 2008. Anders als im Winter 2007/2008, wo ich mit der Autofähre via Helsinki nach St. Petersburg gereist bin, soll es diesmal durch Polen und das Baltikum gehen.

Routenplan:
Nürnberg - Prag (CZ) - Krakow (PL) - Bialystok (PL) - Kaunas (LV) - Riga (LT) - Pskov (RUS) - St. Petersburg. Für die ganze Reise habe ich eine Woche berechnet, da wir unterwegs Prag, Krakau und Riga besichtigen wollen (mit Übernachtung).

Auf der Karte sieht das ja machbar aus, kenne aber die Strassenverhältnisse in Polen, Litauen und Lettland gar nicht. In Russland war ich aber schon öfters unterwegs, bin also nicht so leicht zu schocken :)

Hat das schon jemand zumindest teilweise gemacht und könnte sagen, ob die von mir vorgesehene Route sinnvoll ist? Wie sieht es mit Grenzübergängen zwischen Lettland oder Estland und Russland aus? Welcher Grenzübergang wäre zu empfehlen?
 Re: Reiseroute nach St. Petersburg 01.07.2008 (09:26 Uhr) Silvia
Empfehlenswert Russland auf eigene Faust, ein Ratgeber genau fuer solche Fragen
unter http://russland-buecher.ru und in jedem Onlinebuchgeschaeft 8.80 Euro die sich lohnen.


> Guten Tag miteinander
>
> Wir planen eine Autoreise nach St. Petersburg im
> Juli-August 2008. Anders als im Winter 2007/2008, wo ich
> mit der Autofähre via Helsinki nach St. Petersburg
> gereist bin, soll es diesmal durch Polen und das Baltikum
> gehen.
>
> Routenplan:
> Nürnberg - Prag (CZ) - Krakow (PL) - Bialystok (PL) -
> Kaunas (LV) - Riga (LT) - Pskov (RUS) - St. Petersburg.
> Für die ganze Reise habe ich eine Woche berechnet, da wir
> unterwegs Prag, Krakau und Riga besichtigen wollen (mit
> Übernachtung).
>
> Auf der Karte sieht das ja machbar aus, kenne aber die
> Strassenverhältnisse in Polen, Litauen und Lettland gar
> nicht. In Russland war ich aber schon öfters unterwegs,
> bin also nicht so leicht zu schocken :)
>
> Hat das schon jemand zumindest teilweise gemacht und
> könnte sagen, ob die von mir vorgesehene Route sinnvoll
> ist? Wie sieht es mit Grenzübergängen zwischen Lettland
> oder Estland und Russland aus? Welcher Grenzübergang wäre
> zu empfehlen?
 Re: Reiseroute nach St. Petersburg 01.07.2008 (21:06 Uhr) Rocky
Hallo,

wir waren mehrmals im Baltikum, sind auch einmal über Polen angereist und waren auch in Rußland mit unserem 4x4Womo.

Die Anreise durch Polen war 2003 sehr nervig. Grund waren die Straßenverhältnisse. Die Masuren sind sehr schön.

Im Baltikum sind die Straßenverhältnisse gut. Und vom Baltikum sind wir begeistert.

Der Grenzübergang Narva-Iwangorod sowie Misso-Kassino (hier sprachen viel Grenzer auf beiden Seiten Deutsch)waren 2005 völlig problemlos in 1..2h zu absolvieren. Allerdings sind wir 2006 nicht nach RUS eingereist, da bei Misso-Kassino die Wartezeiten ca. 40h betrugen; das soll aber damals an allen RUS-Grenzübergängen gewesen sein.

Gruß

Rocky







> Guten Tag miteinander
>
> Wir planen eine Autoreise nach St. Petersburg im
> Juli-August 2008. Anders als im Winter 2007/2008, wo ich
> mit der Autofähre via Helsinki nach St. Petersburg
> gereist bin, soll es diesmal durch Polen und das Baltikum
> gehen.
>
> Routenplan:
> Nürnberg - Prag (CZ) - Krakow (PL) - Bialystok (PL) -
> Kaunas (LV) - Riga (LT) - Pskov (RUS) - St. Petersburg.
> Für die ganze Reise habe ich eine Woche berechnet, da wir
> unterwegs Prag, Krakau und Riga besichtigen wollen (mit
> Übernachtung).
>
> Auf der Karte sieht das ja machbar aus, kenne aber die
> Strassenverhältnisse in Polen, Litauen und Lettland gar
> nicht. In Russland war ich aber schon öfters unterwegs,
> bin also nicht so leicht zu schocken :)
>
> Hat das schon jemand zumindest teilweise gemacht und
> könnte sagen, ob die von mir vorgesehene Route sinnvoll
> ist? Wie sieht es mit Grenzübergängen zwischen Lettland
> oder Estland und Russland aus? Welcher Grenzübergang wäre
> zu empfehlen?
 Re: Reiseroute nach St. Petersburg 01.07.2008 (21:16 Uhr) Rocky
Nachtrag:

Einfacher ist die Anreise mit einer LKW-Fähre (Ro-Ro) z.B. Scandlines von Rostock nach Ventspiels. 2006 ca. 600EUR fürs Womo inkl. 3 Pullmannsitze Hin- und Zurück.


> Hallo,
>
> wir waren mehrmals im Baltikum, sind auch einmal über
> Polen angereist und waren auch in Rußland mit unserem
> 4x4Womo.
>
> Die Anreise durch Polen war 2003 sehr nervig. Grund waren
> die Straßenverhältnisse. Die Masuren sind sehr schön.
>
> Im Baltikum sind die Straßenverhältnisse gut. Und vom
> Baltikum sind wir begeistert.
>
> Der Grenzübergang Narva-Iwangorod sowie Misso-Kassino
> (hier sprachen viel Grenzer auf beiden Seiten
> Deutsch)waren 2005 völlig problemlos in 1..2h zu
> absolvieren. Allerdings sind wir 2006 nicht nach RUS
> eingereist, da bei Misso-Kassino die Wartezeiten ca. 40h
> betrugen; das soll aber damals an allen
> RUS-Grenzübergängen gewesen sein.
>
> Gruß
>
> Rocky
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>
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> > Guten Tag miteinander
> >
> > Wir planen eine Autoreise nach St. Petersburg im
> > Juli-August 2008. Anders als im Winter 2007/2008, wo ich
> > mit der Autofähre via Helsinki nach St. Petersburg
> > gereist bin, soll es diesmal durch Polen und das Baltikum
> > gehen.
> >
> > Routenplan:
> > Nürnberg - Prag (CZ) - Krakow (PL) - Bialystok (PL) -
> > Kaunas (LV) - Riga (LT) - Pskov (RUS) - St. Petersburg.
> > Für die ganze Reise habe ich eine Woche berechnet, da wir
> > unterwegs Prag, Krakau und Riga besichtigen wollen (mit
> > Übernachtung).
> >
> > Auf der Karte sieht das ja machbar aus, kenne aber die
> > Strassenverhältnisse in Polen, Litauen und Lettland gar
> > nicht. In Russland war ich aber schon öfters unterwegs,
> > bin also nicht so leicht zu schocken :)
> >
> > Hat das schon jemand zumindest teilweise gemacht und
> > könnte sagen, ob die von mir vorgesehene Route sinnvoll
> > ist? Wie sieht es mit Grenzübergängen zwischen Lettland
> > oder Estland und Russland aus? Welcher Grenzübergang wäre
> > zu empfehlen?
 Re: Reiseroute nach St. Petersburg 02.07.2008 (09:44 Uhr) Simon
Hallo Rocky

Danke vielmals für die ausführliche Antwort.

Gerade den Grenzübergang Misso-Kashino habe ich angepeilt, wusste aber den Namen noch nicht.
Soweit ich mich erinnere, haben Russland und Estland seit ca 2006 Streitigkeiten. Kann also sein, dass damals die Wartezeit 40 Stunden betrug.

Weiss jemand, wie lange die Wartezeiten heute sind?

Und ich hörte über Polen, dass dort im Moment wie verrückt Strassen gebaut werden. Weiss jemand, wo man Informationen über aktuelle Baustellen finden kann?

Danke vielmals und Grüsse
Simon


> Hallo,
>
> wir waren mehrmals im Baltikum, sind auch einmal über
> Polen angereist und waren auch in Rußland mit unserem
> 4x4Womo.
>
> Die Anreise durch Polen war 2003 sehr nervig. Grund waren
> die Straßenverhältnisse. Die Masuren sind sehr schön.
>
> Im Baltikum sind die Straßenverhältnisse gut. Und vom
> Baltikum sind wir begeistert.
>
> Der Grenzübergang Narva-Iwangorod sowie Misso-Kassino
> (hier sprachen viel Grenzer auf beiden Seiten
> Deutsch)waren 2005 völlig problemlos in 1..2h zu
> absolvieren. Allerdings sind wir 2006 nicht nach RUS
> eingereist, da bei Misso-Kassino die Wartezeiten ca. 40h
> betrugen; das soll aber damals an allen
> RUS-Grenzübergängen gewesen sein.
>
> Gruß
>
> Rocky
 Re: Reiseroute nach St. Petersburg 03.07.2008 (19:35 Uhr) Rocky
Hallo,

ich glaube nicht, daß die Einreiseprobleme damals mit Grenzproblemen zwischen RUS und EST zu tun hatten. Wir und andere Reisende haben damals auch Infos bzgl. Grenzübergänge zwischen anderen Ländern und RUS eingeholt, es war wohl überall so.

Unser damaliger Reisebericht in Ausschnitten:

...


Wir sind mit einer Fähre von Scandlines von Rostock nach Libau (Liepaja) gefahren, so spart man sich die nervige Anreise über Polen und Litauen. Die Fähre ist eine reine Ro-Ro-Fähre, es gibt keine 5 Restaurants, auch keine 10 Bars, es ist ein wenig wie eine Mischung aus Betriebskantine und Autohof auf dem Wasser; aber völlig ausreichend und wesentlich preiswerter als Touristenfähren. Die meisten Fahrzeuge auf der Fähre hatten Kennzeichen aus Ländern der ehem. Sowjetunion mit Russisch sprechende LKW-Fahrer. Die Überfahrt war bestens: nettes Personal, gutes Essen, nette Mitreisende, spiegelglattes Meer bzw. Ostsee.


Durch Lettland sind wir in diesem Jahr nur durchgedüst, haben lediglich einen kurzen Abstecher zur Burg des Deutschen Ordens in Jaunpils (liegt nur ca. 10 km von der Hauptstrecke Libau-Riga entfernt und hat ein schönes Museum sowie eine Ritterkneipe) zum Mittagessen gemacht. In Jurmala bei Riga waren wir auf dem Schicki-Micki-Campingplatz. Die Stadtdurchfahrt durch Riga (später auch Tallin und St.Petersburg) war -wie die letzten Male auch- chaotisch, da in der Stadt kaum etwas ausgeschildert ist, hier half nur der Stand der Sonne, GPS und Gefühl (nein auch das gefühllose Anschreien der Ehefrau bzgl. der Karte half nicht!).


....


Wir haben uns Tallin angesehen, es ist eine schöne restaurierte alte Hansestadt. Einen brauchbaren Stellplatz oder Campingplatz im Raum Tallin haben wir nicht gefunden, trotz daß diese in der Karte verzeichnet waren. Der einzige Campingplatz im Süden von Tallin, direkt an der Autobahn wollte uns nicht wegen "geschlossener Gesellschaft". Wir haben dann einen Stellplatz mitten in einem Fischerdorf an der Ostsee gefunden. Weiter ging es bei viel Regen über Rakvere (mit einer schönen Burg) zum Peipussee. Dessen Ufer ist im Norden komplett von Anwohnern und Datschen besiedelt. Unterwegs fanden wir ein ehem. sowjetisches Kinderferienlager, welches leer stand. Daneben steht ein neues Hotel. Also kurze Absprache mit dem Hotel und schon stand der Iveco vor einer alten Ferienlagerbaracke mit nagelneuen Sanitäranlagen (Erstbezug der Toiletten) und großem trockenem Aufenthaltsraum. Endlich konnten wir mal wieder alle Kleidung trocknen und unser Sohn konnte im Trockenem spielen.


Nach 3 Tagen (bei Beginn der Visen) ging es nach Narva zum Grenzübergang. Kurze Besichtigung der Burg Hermannsfeste und am anderen Tag über die Grenze nach Rußland. Das dauerte auch nur 2,5h: Fahrt zum Kontrollposten, Rückfahrt zu einem Speditionshof, anstellen nach Jeton, warten in der Schlange, grünen Zettel abfassen, Fahrt zum Grenzübergang, Kontrolle aller Papiere in EST, Fahrzeugbesichtigungen, Kontrolle aller Papiere in RUS, viele Zettel ausfüllen, 4 Führungen durchs Fahrzeug, Abschluß einer russ. Versicherung, Kontrolle aller Papiere in RUS.


Und schon ging es weiter nach Peterhof bei St. Petersburg. Hier hatte Zar Peter I. seine Sommerresidenz mit tausenden Springbrunnen. Es war beeindruckend! Viele Pauschaltouris, aber man bekommt als Individualtourist direkt vor dem Haupteingang einen kostenfreien Parkplatz (hier oben ist man noch nicht auf Individualtouristen eingestellt). Dann sollte es über einen Damm über Kronstadt weiter nach Olgino gehen. Ups, den Damm gibt's noch gar nicht (wußte MarcoPolo/Shell/Mair aber nicht und verzeichnet den Damm seit Jahren in ihren Karten). Also quer durch Petersburg (5 Mill. Einwohner) vorbei am Winterpalais (heute ist hier die Ermitage; 1917 begann die Oktoberrevolution nach einem Salutschuß des Panzerkreuzers Aurora mit dem Sturm des Winterpalais) nach Norden in den Vorort Olgino. Die meisten Straße waren in einem brauchbaren Zustand. Richtig schlimm waren die Bereiche der Straßenbahnen auf Kreuzungen in Petersburg. In Petersburg ist laut Ausschilderung die Einfahrt für Fahrzeuge über 3,5 t verboten. Der Verkehr war noch "dynamischer" als in nordafrikanischen oder gar südeuropäischen Großstädten... (der kundige Leser weiß was ich meine).


Der Campingplatz in Olgino ist ein heruntergekommenes, versüfftes und vergammeltes ehemaliges Hüttencamp am Hotel "Olgino". Wahrscheinlich hat man neben dem ehemals funktionierendem Hüttencamp ein neues Hotel gebaut, dann das Hüttencamp verwahrlosen lassen und für die paar Individualtouristen als "Campingplatz" ausgewiesen. Naja, wir sind autark ausgerüstet und haben den "Campingplatz" lediglich als Stellplatz für eine Nacht genutzt.


Die nächsten 3 Nächte schliefen wir dann im Hotel St. Petersburg direkt an der Newa gegenüber dem Panzerkreuzer Aurora. Das hatte den Vorteil, daß wir schnell in der Innenstadt waren und einen bewachten Parkplatz für den Iveco hatten.


Kulturhistorisch ist Petersburg inkl. Peterhof und Puschkin (Bernsteinzimmer) beeindruckend und ein Besuch jedem empfohlen. Tausende Museen, teils heftiger Eintritt (ca. 65,-EUR für 3 Personen im Katharienpalais), teils langes Anstehen nach Billette (bis zu 1h), aber es ist es wert!
Am beeindruckenstem war die Ermitage (es gibt u.a. einen Saal mit über 40 Bildern von Rubens) im Winterpalais sowie das Katharienpalais in Puschkin mit dem Bernsteinzimmer.
Kostenfrei ist der Eintritt zum Panzerkreuzer "Aurora".
Petersburg ist eine moderne europäische Großstadt. Ich habe übrigens noch nie so viele G500 und Lexus wie hier gesehen.
Weiter ging es Richtung Novgorod. Nowgorod hat wohl ca. 230.000 Einwohner und ist sehenswert.


Der nächste Campingplatz ist erst in Moskau. Wir haben also abends abseits der Straßen über Feldwege usw. uns Stellplätze gesucht. Im Gegensatz zu D führen Feldwege usw. aber meist zu kleinen Ortschaften, Weilern oder einzelnen Gehöften. Waldwege sind schwierig, die Fahrspuren waren wohl alle von Ural- oder Kraß-LKW´s. Da kommt man mit 235/75-R17,5 nicht weit.
Man muß halt suchen, und wenn man doch Besuch bekommt, auf diesen zugehen, einen Begrüßungstrunk anbieten und auf die Deutsch-Russiche Freundschaft anstoßen. Funktionierte prima.
Unser Sohn konnte an Flüssen erfolgreich angeln (auweia und das ohne Angelschein: danach fragt dort aber niemand).
Über Pskow ging es wieder zurück nach Estland. In Pskow habe ich die bisher schlechtesten Straßen welche ich kenne erlebt!
Die Ausreise dauerte nicht mal 1h, problemlos, trotz 6 Führungen durchs Fahrzeug. Fast alle Grenzer, russ. wie estnische, sprachen hier übrigens deutsch.


...



Fazit:


Die Ein- und Ausreise nach RUS war problemlos.
Wir wurden nicht ein einziges Mal von der Verkehrspolizei oder anderen Ordnungshütern, abgesehen von der problemlosen Grenzabfertigung, angehalten oder kontrolliert.


Ich war vor 17 und 21 Jahren das letzte mal in der damaligen SU. Im Gegensatz zu damals ist es zumindest in o.g. Regionen sauber (abgesehen von den WC´s) und die Versorgungslage gut. Hätten wir unsere Mietzekatze mitgenommen, sie hätte ihr gleiches Kittekat und Whiskas vor Ort kaufen und futtern können wie zu Haus. Wer Maggi-Produkte mag, braucht sie nicht von D aus mitzuschleppen.


Sprachlich muß man sich keine Sorgen machen. In Petersburg spricht auch jeder Taxifahrer, Kellner usw. etwas englisch. Außerhalb ist es für jemanden, der kein Russisch sprich etwa so, als wenn ich nach Frankreich oder Nordafrika fahre, ich spreche weder französisch noch arabisch und doch funktionierts. Aber zum Glück spreche ich ein wenig Russisch und meine Frau ganz gut.


Auf Individual-Tourismus ist man in RUS nicht vorbereitet, zum Glück. So bekommt man vor dem Haupteingang in Peterhof oder dem Katharienpalais in Puschkin jederzeit einen kostenfreien Parkplatz.
Essen gehen kann man zu dritt für 5-15,-EUR, in Hotelrestaurants auch mal für 50,- EUR (na da zahlt man in D mehr, oder?).


Bezüglich der Sicherheit, kann ich nur sagen, daß ich nicht ein einziges mal ein ungutes Gefühl hatte oder eine brenzlige Situation bestand. Nein, es gab auch keine betrunkenen und Kalaschnikow-bewehrten Menschenfresser, wie viele Pauschaltouries scheinbar glauben.


Erschreckend waren die Vielzahl von geführten Womo-Touren: 9 Fahrzeuge von Mxxxxxxs, 14 vom AxxC, etwa genau soviel von Pxxxxxxxxxxs. Bei der Fahrt zur Fähre trafen wir im Baltikum auch noch Kxxxxxxxs mit 24 Wohnmobilen und Rxxxxxxxs... Der Glaube an den bösen Iwan sitzt anscheinend doch tief.

.......






Gruß

Rocky









> Hallo Rocky
>
> Danke vielmals für die ausführliche Antwort.
>
> Gerade den Grenzübergang Misso-Kashino habe ich
> angepeilt, wusste aber den Namen noch nicht.
> Soweit ich mich erinnere, haben Russland und Estland seit
> ca 2006 Streitigkeiten. Kann also sein, dass damals die
> Wartezeit 40 Stunden betrug.
>
> Weiss jemand, wie lange die Wartezeiten heute sind?
>
> Und ich hörte über Polen, dass dort im Moment wie
> verrückt Strassen gebaut werden. Weiss jemand, wo man
> Informationen über aktuelle Baustellen finden kann?
>
> Danke vielmals und Grüsse
> Simon
>
>
> > Hallo,
> >
> > wir waren mehrmals im Baltikum, sind auch einmal über
> > Polen angereist und waren auch in Rußland mit unserem
> > 4x4Womo.
> >
> > Die Anreise durch Polen war 2003 sehr nervig. Grund waren
> > die Straßenverhältnisse. Die Masuren sind sehr schön.
> >
> > Im Baltikum sind die Straßenverhältnisse gut. Und vom
> > Baltikum sind wir begeistert.
> >
> > Der Grenzübergang Narva-Iwangorod sowie Misso-Kassino
> > (hier sprachen viel Grenzer auf beiden Seiten
> > Deutsch)waren 2005 völlig problemlos in 1..2h zu
> > absolvieren. Allerdings sind wir 2006 nicht nach RUS
> > eingereist, da bei Misso-Kassino die Wartezeiten ca. 40h
> > betrugen; das soll aber damals an allen
> > RUS-Grenzübergängen gewesen sein.
> >
> > Gruß
> >
> > Rocky
 Re: Reiseroute nach St. Petersburg 08.07.2008 (17:00 Uhr) Simon
Lieber Rocky

Danke vielmals für die Mühe mit dem Reisebericht! Das liest sich alles sehr interessant und hilft mir auch weiter.

Merci und Gruss
Simon


> Hallo,
>
> ich glaube nicht, daß die Einreiseprobleme damals mit
> Grenzproblemen zwischen RUS und EST zu tun hatten. Wir
> und andere Reisende haben damals auch Infos bzgl.
> Grenzübergänge zwischen anderen Ländern und RUS
> eingeholt, es war wohl überall so.
>
> Unser damaliger Reisebericht in Ausschnitten:
>
> ...

[snip]

> Gruß
>
> Rocky
>
 Re: Reiseroute nach St. Petersburg 05.09.2008 (10:42 Uhr) Unbekannt
> Lieber Rocky
>
> Danke vielmals für die Mühe mit dem Reisebericht! Das
> liest sich alles sehr interessant und hilft mir auch
> weiter.
>
> Merci und Gruss
> Simon
>
>
> > Hallo,
> >
> > ich glaube nicht, daß die Einreiseprobleme damals mit
> > Grenzproblemen zwischen RUS und EST zu tun hatten. Wir
> > und andere Reisende haben damals auch Infos bzgl.
> > Grenzübergänge zwischen anderen Ländern und RUS
> > eingeholt, es war wohl überall so.
> >
> > Unser damaliger Reisebericht in Ausschnitten:
> >
> > ...
>
> [snip]
>
> > Gruß
> >
> > Rocky
> >

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