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 Mit dem Auto nach Russland 07.05.2006 (20:18 Uhr) Michael S.
Da dass Thema Schon mal vor einem Weilchen dann war und ich seitdem immer wieder Anfragen per E-Mail bekomme dachte ich, ich veröffentlich mal eine Antwort von mir.
Die Anfrage kam von Fabian.
Sollten dennoch Fragen bestehen so helfe ich gerne weiter wenn ich kann.
Und eines noch vorne weg. Es ist wirklich nichts Besonderes mit dem Auto. Es geht ohne Probleme und ich kann es nur empfehlen.

Nun meine Mail an Fabian:

Hallo Fabian,

Gerne versuche ich deine Fragen zu beantworten.

Als erstes zur Versicherung für das Auto. Es Gibt 3 Sachen dazu zum sagen. Das erste, für die Länder Belarus und Ukraine ist die grüne Karte der Deutschen Auto Versicherung notwendig an den Grenzen selbst kann man keine Versicherung abschließen. Aber Vorsicht vorab kontrolliere ob die Besagten Länder bei dir auch nicht gestrichen sind sonst musst du an der Grenze umdrehen. Dies wird an der Grenze sehr genau kontrolliert fast genauer wie dein Pass. Und sollte deine Karte vor 2001 ausgestellt worden sein so kann es auch sein das die Länder des Baltikums noch fehle oder ausgeixt sind was danach den Versicherungen verboten wurde. (Estland Lettland Litauen).
Sonst gilt in diesen Ländern der normale Schutz deiner Versicherung wie du ihn auch in Deutschland hast. Mit deiner Versicherung solltest du auch vorab den Geltungsbereich der Kasko absprechen. Die WGV z.B. zahlt im kompletten Territorium von Europa (Russland bis zu Ural) Achtung in deinem falle wäre also Kasachstan nicht mit drin da in Asien. Bei der WGV die ich selbst besitze für mein Auto ist auch auf der grünen Karte die Ukraine nicht ausgeixt. Was ich bei anderen Versicherungen schon des häufiger gesehen habe. Dafür aber die Türkei. Und für eine grüne Karte mit 4 Wochen Gültigkeit für die Türkei zahlt man 40 Euro, nur so am Rande. PS Für die liegt auch der Europäische Teil der Türkei in Asien. Da hat wohl einer bei denen in Geografie geschlafen. Die Versicherung für Russland die du an der Grenze abschließen musst ist auch nur ein Auto Haftpflicht!! Keine Voll oder Teilkasko Versicherung hier muss deine Heimatversicherung im Schadensfall einspringen.

Nun zu Russland.
Du wirst schon gar nicht mit deinem Auto eingelassen wenn du nicht an der Grenze eine Versicherung abschließt. Es gibt auch nur einen zugelassenen Anbieter und man muss in der Regel in Rubel zahlen. 50 Euro für die erste Woche 30Euro für jede Weiter bei Autos über 80KW darunter ist es ein wenig billiger 5 Euro oder so.

Die Versicherung muss immer so lange gültig sein wie du es auf der Migration Karte angegeben hast (kann abweichen vom Visa) Etwas am Rande es interessiert niemanden beim Ein- und Ausreise wenn du auf der Migration Karte ein zu langes Datum angegeben hast dies ist besser so hat man ein wenig ein Polster (Darf aber die Visa Zeit nicht überschreiten). Sollte man aber mit der Autoversicherung ein wenig abgleichen, die gibt es in Verschiedenen Laufzeiten bis 7Tage 14Tage 30Tage usw. nicht das man unnötiger weise in die nächste Gruppe kommt weil man 5 Tage Polster eingeplant hat und man mit nur 4Tagen noch in den 14Tage Tarif gefallen währe.

Wenn man aus der Ukraine einreist ( Kijyv - Moskau ) Dann kann man auch die Versicherung kurz vor der Grenze Abschließen da bekommt man meistens einen kleinen Rabatt und kann auch in Euro oder US- Dollar zahlen. Diese Möglichkeit besteht allerdings nicht wenn man aus dem Baltikum kommt.

Allgemein ist zu sagen dass die Strassen schlecht sind insbesondere Kijyv - Moskau habe ich in sehr schlechter Erinnerung. (Route Stuttgart - Görlitz - Kijyv - Moskau). Diese habe ich auch nur einmal ausprobiert und kann sie nicht empfehlen und werde sie auch selbst nicht mehr nutzen.

Zur den Grenze. Deutschland Polen ist klar diese macht keinerlei Probleme und auch die anderen EU Grenzen Litauen und Lettland sind Problemlos passierbar. Von Litauen nach Russland benötigte ich bis jetzt immer ca. 1 Stunde für den Papierkram. Eines am Rande noch 5 KM vor der Grenze beginnt schon der LKW und 1 KM die Transporter Schlange an denen allen kann man vorbeifahren.

Die Grenzer sind eigentlich auch in der Regel alle sehr hilfsbereit und man kann wirklich nicht meckern. Nur die Grenze bei Rezekne LV Nach Sebez RUS kann ich nicht so empfehlen. Immer leichte Probleme und nicht so freundliche Personen. Aber deswegen einen anderen zu nehmen ist nicht notwendig.

Ein Lob möchte ich den Grenzübergang Rezekne LV Nach Ostrov RUS aussprechen Sehr freundlich Personen auf beiden Seiten Sowohl EU als auch RUS. Und der einzige Grenzübergang mit "einigermaßen" Englisch und Deutsch sprechendem Personal. Ich selbst kann kein Wort Russisch nur Deutsch und Englisch. Dieser Grenzübergang macht aber nur Sinn wenn man nach St.Petersburg möchte.
Da ist er dann aber der Beste meiner Meinung nach. Leider kostet die Strasse nach Ostrov (Grenze - Ostrov) 8 Euro Maut je Richtung für PKW. Aber dennoch würde ich sie der Grenze bei Narva Est vorziehen. Mann ist ca. 2 Stunden Schneller auf dieser Route in St. Petersburg.

Migration Karte:

Diese sollte man nach Möglichkeit gleich nach der Ankunft registrieren lassen. Einmal habe ich es nicht gemacht das kostete mich dann an der Grenze gleich mal 1000 Rubel. Und ein wenig ärger ca. 1 Stunde extra Aufenthalt.
Wenn man unter 3Tage (wobei der Einreisetag auch schon gilt einreist muss man sich nicht registrieren. (Und braucht auch angeblich kein Visum (am Flughafen funktioniert das mit dem Auto bezweifle ich das ein wenig.)).

Eines gleich auch noch vorweg wenn ich nun zur Polizei übergehe. "D" Schild an den Wagen wie es früher auch in der EU üblich, sonst wirst du gleich angehalten und darauf hingewiesen an der nächsten Polizeikontrolle.
Leider habe ich auch schon 4 Mal straffe zahlen Müssen. Ok ich war nicht immer unschuldig dabei. Wobei ich sagen muss in Russland habe ich noch nie zahlen Müssen. Glück?? Glaub schon ein wenig. Hab aber das Gefühl das man mit einer Deutschen Nummer am Auto in der Regel in ruhe gelassen wird.

Polen: Zu schnelles Fahren, Achtung wird sehr häufig kontrolliert. Und Polizei läst nicht mit sich handeln (zumindest meine Erfahrung nach)

Ukraine: Polizei am Rand übersehen und noch dabei zu schnell gefahren. Die wollten erst 300 Euro nachdem sie mich nach einer Verfolgungsfahrt gestoppt hatten am ende zahlte ich dann noch 50 Euro Bar. Mann sollte nicht auf eine Quittung bestehen bzw. andeuten dass man keine benötigt.

In gesperrte Strasse eingefahren: Erst 100 Euro dann 15Euro Ich denke in der Ukraine läst die Polizei noch mir sich handeln. Aber immer nett und reumütig sein.

Baltikum: Das gleiche wie in Polen überall Geschwindigkeitskontrollen.

In Russland wird auch sehr oft kontrolliert auf zu schnelles fahren aber mir sind sie bis jetzt nur in der Stadt bzw. Dorf aufgefallen. Außerhalb nicht. Generell gilt aushab 90 km/h bin selbst aber meistens mit 110-120km/h In den Dörfern und Städten 60 km/h daran halte ich mich auch. Keine aussage kann ich über Weisrussland machen da ich mir bis jetzt immer das Visa gespart habe und die 100 km Umweg nach Moskau auf mich genommen.
Unterwegs gibt es auch immer wieder Polizeistationen insbesondere wenn man in die nähe von Stätten kommt. Mann muss davor immer völlig stoppen eine Gedenksekunde verweilen und dann wieder langsam losfahren, wie in den USA an den Stoppstellen. Aber sie nehmen von Jahr zu Jahr ständig ab. Insbesondere auf den Fernstrassen von der Grenze nach Moskau M9/E22 gibt es von 5 nur noch eine seit diesem Jahr. Nach St. Petersburg sind es immer noch mehr. Mann fährt dabei aber auch durch dichter besiedeltes gebiet. Ostrov Pskov usw.. Nach Moskau kommt man durch  keine größere Stadt.

Benzin / Diesel

Zum Benzin kann ich leider nichts sagen da ich nur Diesel fahre aber ich denke es ist gut und Benziner sind heutzutage eh nicht mehr so empfindlich. Wie die direkt einspritzenden Hochdruck Diesel PKW. Da ich aber mit meinem 130 PS Passat TDI und Sogar mit meinem 105 PS Golf TDI Euro4 keine Probleme hatte kann ich nur sagen den Diesel kann man Problemlos tanken. Das Auto raucht nicht und man hat auch keine spürbaren Leistungseinbussen. Ich habe auch keine besonderen Tankstellen ausgesucht oder Zusätze benutzt. Dann getankt wenn es nötig war. Leider ist der Preis für Kraftstoff auch in Russland angestiegen aber dennoch 14 Rubel für den Liter ist immer noch OK. Vor 2 Jahren waren es noch 7 Rubel für den Liter Diesel.
Und immer schauen Bei der Hinreise immer mit leerem Tank über die Grenze und bei der Rückreise immer mit vollem. Preisgefälle Ost-West.

Zum Auto.

Es sollte auf alle fälle ein Auto mit Wegfahrsperre sein mit dem du gehst. Dann wird es auch erst gar nicht versucht. In Moskau und St. Petersburg Parkte ich auch in der Nacht auf der Strasse und habe damit keine schlechten Erfahrungen gemacht. In V. Nowgorod jedoch habe ich für 30 Rubel die Nacht mein Auto in einem bewachten Parkplatz abgestellt wie auch in andern Stätten.
Ein funktionstüchtiges Ersatzrad würde ich auch immer mitführen. Da die Gefahr eines Reifenschadens doch erheblicher wie bei uns ist. Ich selbst habe es zwar noch nicht benötigt man sieht aber immer wieder Leute die gerade am wechseln sind.

Handy:

Die Handyabdeckung ist überraschend gut ich habe eigentlich immer empfang gehabt auch unterwegs außerhalb von Dörfern usw. Leider ist die Deutsche SIM Karte sehr Teuer. Ich meine ein Gespräch kostet 4 Euro und ein ankommendes 2 Euro die Minute. Ich habe mir dann auch eine Russische SIM Karte von MTS geholt. Dies dauerte allerdings ewig 3 Stunden im MTS zentral Shop. Kaum war ich draußen aus dem Laden und wollte einen Anruf nach Deutschland tätigen. Ging dies nicht. Ich bin dann gleich nochmals rein in den Laden. Dann wurde mir erklärt dass ich dies gesondert beauftragen muss. "Abgehende internationale Gespräche" Was dann auch nochmals 1 Stunde dauerte. Und ich musste ca. 10-mal insgesamt unterschreiben biss alles so war wie ich es wollte. Als ich dann aber beim nächsten Mal wieder nach Russland kam gingen die Auslandsgespräche wieder nicht. Und da erfuhr ich dass man eine Feischaltung nur für die Zeit der Registrierung bekommt. Also sich jedes Mal neu Registrieren muss für Gespräche ins Ausland. Ich habe dann aber in der Zwischenzeit eine viel bessere Lösung für mich gefunden. www.gt-sim.de Dies ist eine Global SIM Karte und ein Anruf aus Russland nach Deutschland kostet 0.26 Euro die Min. Wie aus fast der Ganzen Welt. Kann ich wirklich nur empfehlen. (SMS Weltweit 9C). PS die Bestellzeit liegt bei 2-3 Wochen. Und der Service ist wirklich überragend so etwas habe ich noch nie erlebt (Auf der Internettseite einen Rückruf beantragt und nach 5 Sekunden Läutete meine Telefon mit einem Deutschsprechenden Menschen am andern ende der sehr kompetent war.
Wirklich nur zu empfehlen, wenn meine Deutsche Handyfirma nur auch so gut wäre.

Geld.

Ich nehme in der Regel nicht so sonderlich viel Bargeld mit. Und keine Reiseschecks kosten nur Gebühren beim eintauschen hingegen der Beteuerung der Deutschen Bank das es kostenlos sei weltweit. Sicherlich 200 Euro sollte man schon Polster haben. Sonst hole ich in Russland am Geldautomat. Leider kostet dies die Beckanten 4 Euro. Hierzu kann ich dir aber die Visa von der DKB empfehlen. Mit dieser kann man kostenlos Weltweit am Geldautomat Geld abheben. www.dkb.de Ich denke dies ist ein ganz gutes Angebot. Und auch wenn man in Deutschland unterwegs ist und mal gerade nicht seine Bank findet ist sie ganz nützlich so zusätzlich zur EC-Karte. An einigen Tankstellen kann man aber auch mit Kreditkarte zahlen. Und ich bin dabei auch noch nie angegangen aber dennoch kontrolliere ich immer sehr genau den Betrag und die Währung!!! Achtung ausesst selten wird auch mal in US-Dollar gebucht und nicht in Rubel. Nicht das man auf einmal 500 US-Dollar für einmal Tanken zahlt.

So nun glaube ich bin das war es mal. Ich hoffe ich habe dir ein paar nützliche Informationen gegeben. Falls du noch fragen hast stehe ich gerne dafür bereit sofern ich sie beantworten kann.

Mit freundlichen Grüßen

Michael S.
 Re: Mit dem Auto nach Russland 08.05.2006 (15:04 Uhr) sven
hi Michael, sehr informativ, vielen Dank
 Diesel & Telefon & Co 08.05.2006 (17:19 Uhr) georg
Danke für deine Mühe, super Infos
 Anmerkungen 09.05.2006 (12:01 Uhr) Eliane
Vielleicht habe ich es falsch verstanden, aber bzgl. der Kontrollen gewann ich den Eindruck, dass es besser sei, zu schmieren, als ehrlich zu verhandeln.

Ich habe in Russland nur ein einziges Mal etwas gezahlt. Es gab tatsächlich einen Verstoß und die Herrschaften waren gleich äußerst frech und ich habe mich einschüchtern lassen.

Das ist aber überhaupt nicht nötig. Von manchen Fernreisenden habe ich auch schon gehört, dass sie in ihre Papiere immer gleich 5 Dollar legen.
Bloß nicht. Am Ende wird es nämlich von jedem Ausländer erwartet, egal ob es ein Delikt gab oder nicht.

Die Benzinpreise in Russland sind in der Tat in den letzten vier Jahren rasant (um das dreifache) gestiegen. "Bei mir in Ost-Sibirien" kostet 92-Oktan bereits 18-20 Rubel. Es wird bisweilen übrigens davon abgeraten 98-Oktan-Benzin zu kaufen, weil das teurer ist und darum ziemlich lange in den Tanks stehen kann.

Zum Registrieren: Das sollte unbedingt am ersten Aufenthaltsort geschehen, die Strafe kann auch noch höher ausfallen. 1000 Rubel ist schon mit Rabatt.
Die erste Registrierung sollte für den gesamten Aufenthaltszeitraum gelten. Wenn man danach nochmal länger als drei Tage an einem Ort ist, kann es nicht schaden, sich einen Vermerk zur Registrierung auf die MK stempeln zu lassen.

Staunen musste ich jetzt bei den Versicherungsbeträgen. Das ist ja abartig teuer. Da hätte ich nur einen Bruchteil davon angegeben, zumindest meinen letzten Gesprächen über dieses Thema nach.

Die vielen Reifenwechsler, die man unterwegs sieht, haben alle Reifen, die man bei uns gleich samt Fahrer aus dem Verkehr ziehen würde. Wenn man TÜV-zulässige Reifen hat, gibt es wahrscheinlich eher keine Probleme mit einem Platten.

Viele Grüße
Eliane
 Re: Anmerkungen 11.05.2006 (23:35 Uhr) Michael S.
Hallo,

Wenn ich mit meiner Aussage ein wenig einen falschen Eindruck hinterlassen habe bezüglich der Polizei so bedauere ich dies ein wenig. Ich möchte auf keinen fall eine Empfehlung dazu abgeben das man die Polizei schmieren sollte und ich bin auch ein entschiedener Gegner von den obligatorischen 5 Euro oder so. Dies habe ich noch nie gemacht und ist meiner Erfahrung nach auch nicht nötig.
Ich möchte auch nochmals klarstellen an denen stellen wo ich Strafe zahlen musste war es zu Recht und keine Willkür. Und ich muss auch sagen dass ich persönlich nie schlechte Erfahrungen mit der Polizei machte, die Beamten waren immer freundlich. Ich möchte nur die Empfehlung geben zu versuchen mit dem Polizist über die Strafe zu verhandeln da dies doch in den besagten Ländern oft zu einer Verminderung führt und ein versuch kostet ja nichts solange man freundlich bleibt. Bezüglich der Quittung ist es so eine Sache sie wird nicht sonderlich gerne ausgestellt und man bekommt auch meistens ohne einen niedrigere Straffe. Aber ich selbst würde nie danach fragen ob es nicht ohne ginge und würde es auch nicht versuchen schließlich wäre dies dann Bestechung von meiner Seite aus. Wie es natürlich aussieht wenn der Polizist mir keine Quittung ausstellt darüber möchte ich nun nicht mutmaßen was dann mit dem von mir gezahlten Geld geschieht. Hierauf habe ich aber auch keinen Einfluss. Ich wollte nur sagen dass ich nach Möglichkeit nicht spezifisch nach einer Quittung fragen würde dies könnte sich dann im der zu bezahlenden Straffe auswirken.

Mit den Reifen so möchte ich doch nochmals sehr empfehlen ein Ersatzrad mitzuführen.
Es kann auch durchaus sein dass man mal auf einer Strasse einem sehr großen Schlagloch begegnet, wie es mir auf der Route Kijyv Moskau ging und danach war zwar meine Reifen noch gut aber die Felge hatte eine leicht größere Delle und mein Reifen verluhr hierdurch langsam Luft. Sicherlich wenn man in Moskau oder St.Petersburg ist sollte es nicht so dass all zu große Problem darstellen, einen neuen Reifen oder eine neue Felge zu bekommen. Aber auf den Fernstrassen außerhalb ist es nicht so besonders leicht schnell einen Ersatz zu bekommen. Insbesondere wenn man nicht gerade einen Lada oder ein anderes typisches Russisches Landauto fährt.

Bezüglich der Versicherung so habe ich soeben nochmals auf meiner letzten Police nachgeschaut die ich noch habe. Für den Zeitraum 25.02.2006  - 11.03.2006  14 Tage habe ich für meinen Passat mit 130PS/96KW genau 1544.40 Rubel gezahlt. Und für meinen Golf mit 101 PS / 74KW waren es im Sommer 2005  ca. 1200 Rubel ebenfalls auch für 14 Tage. Ich meine wenn ich es richtig gesehen habe auf der Preisliste an der Grenze wird immer in 25 KW Schritten gerechnet.

Ich wünsche allen noch eine Gute fahrt.

Grüsse

Michael
 Re: Mit dem Auto nach Russland 11.05.2006 (15:11 Uhr) Tanja
Hallo,
ich beabsichte in Kürze auch mal wieder nach Russland zu fahren und kann mich nur noch nicht entscheiden ob mit oder ohne Auto. Ich habe mal gehört, dass die Möglichkeit besteht in Polen oder Russland von Wegelagerern überfallen zu werden. Mein Auto hat zwar eine anerkannte Wegfahrsperre aber es geht ja nicht nur ums Auto sondern auch um die Personen die mitfahren. Wie gefährlich ist es wirlich? Dazu muß ich sagen, dass nur Frauen mitfahren.
Danke
Gruß
Tanja
 Re: Mit dem Auto nach Russland 11.05.2006 (17:36 Uhr) Eliane
Hallo,
> Ich habe mal gehört, dass die Möglichkeit
> besteht in Polen oder Russland von Wegelagerern
> überfallen zu werden.
Sind diese Zeiten nicht schon vorbei? Irgendwie erinnert es mich an die frühen 90er Jahre.
In Russland soll es das in eher entlegenen Gegenden wie dem Altai geben. Als ich dort unterwegs war, gab es eine Situation in dieser Art.
Durchs Fenster riefen die Kerle, nachdem wir stur weiterfuhren, ob wir alles Frauen wären. Ich weiß nicht mehr, ob ich unmerklich nickte oder sie versuchte zu ignorieren, aber sie haben sich dann für uns nicht weiter interessiert.

Und dass nur Frauen mitfahren, sehe ich eher noch als Vorteil an. Mit denen prügelt man sich weniger gerne.

Keine Hemmungen, einsteigen und losfahren, wäre meine Devise.

Viele Grüße
Eliane
Ich kann Eliane nur zustimmen, es gibt wirklich keinen Grund zur Besorgnis. Und mir sind noch nie Wegelagerer begegnet auf meinen Fahrten, weder in Polen noch in Russland oder im Baltikum. Es gibt wirklich keinen Grund auf das Auto zu verzichten.

Grüße

Michael

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