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(08.03.2018, 04:00 Uhr)

 
 
 Infos, Fragen, Angebote & Tipps rund um Rußlandreisen, Land & Leute
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Hallo an alle,
ich möchte gerne Mitte April mit dem Auto nach St. Petersburg fahren und überlege noch, ob es günstiger ist, sowohl vom Geld, als auch von der Anstrengung, auf der Straße (durch Polen und das Baltikum) oder mit einer Fähre direkt oder über Helsenki oder Tallin zu fahren. Hat jemand Erfahrungen, bzw. Preise? Wie sieht es mit bleifreiem Benzin im Baltikum aus?

Vielen Dank, Ingo
Wenn du Nervenkitzel willst, nimm die Route via Polen/Baltikum. Aber fahr um die russische Enklave Kaliningrad herum! Sonst brauchst du 2 Visa. Anstrengend ist es für alle (auch wenn jemand das Gegenteil behauptet) und fahr möglichst nicht nachts. (Schlaglöcher, Tiere u. gelegentlich wenig nette Menschen)
Willst du Komfort, nimm die Fähre nach Finnland und fahr anschliessend von Helsinki nach Petersburg (NIE nachts!). Nimm die kurzen Fährstrecken. Die Preise für die Überfahrten haben sich durch den Euro fast verdoppelt.

Bleifreies Benzin findest du in jeder Grossstadt. Die Westautos dort müssen ja auch von was fahren.

Tip: Viele Russen, auch ich und meine Freunde, fahren nur über Skandinavien und nehmen die Vogelfluglinie. (Kurzfährverbindungen/Kombitickets)
 Re: Mit dem Auto per Schiff nach St. Petersburg 08.02.2003 (13:00 Uhr) Unbekannt
Vielen Dank für Deine Tips.
Hast Du vielleicht noch etwas genauere Angaben zu den Fährlinien (Internetadressen)? Ich möchte natürlich so günstig wie möglich fahren :))

Danke, Ingo
> Vielen Dank für Deine Tips.
> Hast Du vielleicht noch etwas genauere Angaben zu den
> Fährlinien (Internetadressen)? Ich möchte natürlich so
> günstig wie möglich fahren :))
> Danke, Ingo

Hallo Ingo,
Verzeihung, aber die Antworten sind nicht zufrieden-stellend. Es mag zwar Tankstellen mit bleifreiem Benzin geben, aber nicht jede hat welches. Gewöhne dich daran, daß noch alte Zapfhähne angeboten werden, die nicht in deinen Tank passen und du dann mit Eimer etc. hantieren mußt. Niemand hilft dir dabei. Daß du das Benzin in der Menge abschätzen und vorher bezahlen mußt, ist sowieso normal. Im übrigen hat der Ratschlag, über Skandinavien zu fahren, zwei Seiten (ich kenne beide Varianten): durch Polen geht es zügig. An der russ. Grenze stehst du u.U. bis zu 28 Std. wegen der polnischen Schnapsschieber, die es verstehen, sich in der Schlange immer wieder vorzudrängeln. Die poln. Polizei unternimmt nichts dagegen! Bemerkenswerterweise ist der russ. Zoll hier viel korrekter als der polnische, was sich auch bei der poln. Polizei zeigt: sie kassiert saftige Strafen für erfundene Vergehen mit halbseidenen Quittungen.
Lediglich in Fragen des Gepäcks kann es dir passieren, daß du wegen angebl. Überladung (Geschenke) mal eben so 250 DM (so in 1997 geschehen) dafür bezahlst. Die Quittung bekommst du bei der Ausreise wieder eingezogen. Kontroll-posten werden manchmal ungehalten, wenn du nicht russ. sprichst. Du solltest eine Person dabei haben, die russ. spricht!
Die Route über Dänemark, Schweden bis Stockholm, dann mit der Fähre bis Turku in Finnland, weiter mit dem Auto bis Helsinki und dann a) mit der Eisenbahn nach St.Petersburg (wie ich es gemacht habe) oder weiter mit dem Auto... ist zwar u.U. länger aber nicht so stressig - allerdings auch nicht so abenteuerlich. So, für weitere Fragen stehe ich gern zur Verfügung. Viel Spaß

Dies ist ein Beitrag aus dem Forum "Russland-Reiseforum". Die Überschrift des Forums ist "Infos, Fragen, Angebote & Tipps rund um Rußlandreisen, Land & Leute".
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