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 Thema Hund und Autoeinreise 27.06.2006 (17:42 Uhr) reisender
 Re: Thema Hund und Autoeinreise 08.07.2006 (16:28 Uhr) Eliane

Als ich vor vier Jahren mit meiner Hündin nach Russland "ausgeflogen" bin, hieß es 10 Tage. In Moskau am Flughafen hat man sich dann über das Datum moquiert, aber ich sagte einfach, dass ich diese Info in D bekommen hätte. Den Hund wollte keiner sehen, es gab einen Stempel in den Impfpass und fertig.

Wenn ihr über die Ukraine fahrt, könnte ich mir vorstellen, dass die auch ein Attestat sehen wollen (oder haben sie das mit den Visa gemeinsam abgeschafft?).
Vieles an Formalitäten ist in Russland und der Ukraine doch irgendwie ähnlich. Also wäre denkbar, dass ihr an der Grenze ein "Tier-Transport-Zertifikat" bekommt (oder ggf. danach fragen), wo neben der letzten Impfung auch das Ziel eurer Reise drinsteht.

Das gleiche dann in Russland nochmal und gut is...

Ich komme gerade aus der Mongolei mit meiner Hündin zurück und die Mongolen haben mir auf Basis des russischen internationalen Zeugnisses ein eigenes ausgeschrieben, das wir unterwegs aber nie gebraucht haben.
In Russland kann es schon hilfreich sein, wenn man mal ein Hotel o.ä. zur Übernachtung ansteuert und den Hund nicht im Auto lassen möchte.

In Russland erhält man normalerweise am Wohnort ein Zertifikat, dass der Hund gesund ist, keine Würmer hat und gegen Tollwut geimpft ist (mind. 14 Tage vor der Reise und nicht älter als 11 Monate). Dieses Zertifikat sollte, so meine letzte Auskunft von vor vier Wochen, etwa zwei Tage vor Grenzübertritt ausgestellt werden.
Beim Grenzübertritt erhält man dann ein "internationales" Zertifikat und dieses gilt bis 90 Tage zur Rückkehr ohne weitere Untersuchungen nach Russland.

Ihr habt ja sicher auch einen EU-Impfpass für euer Tier, zusätzlich würde ich den alten (wenn ihr den noch habt) mitnehmen, damit klar hervorgeht, dass das Tier wirklich konsequent geimpft ist. Meiner Erfahrung nach sind die Russen von den schicken Pässen schon recht beeindruckt. (Bin letztes Jahr mit meiner Hündin nach D geflogen, war alles problemlos.)

An jedem Grenzübergang gibt es einen Amtstierarzt, da würde ich anfangen und um einen Stempel im Impfpass bzw. ein extra Zertifikat bitten. Ob es dann notwendig ist, in Kiev noch extra jemanden aufzusuchen, wird sich dann zeigen. Außerdem kämen die dann höchstens noch auf die Idee, Kot- oder Blutproben zu nehmen, die dann erst noch tagelang analysiert werden müssten,...

Hoffe, ein wenig geholfen zu haben.

Viele Grüße
Eliane





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